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Danke, Eimsbüttel!

Ich muss sagen, ich bin auch mit drei Tagen Abstand immer noch ganz überwältigt:

Ganz, ganz herzlichen Dank für die Unterstützung, die wir im Wahlkreis Eimsbüttel bekommen haben. 29,9 % bei den Erststimmen und bei den Zweitstimmen sind ein sehr guter Wert für uns Grüne. Wir lagen damit, wenn auch nur ganz knapp, vor allen anderen Parteien. Nur ein einziges Mal konnten wir das toppen. Das war 2019 bei der Europa- und Bezirkswahl, die aber unter ganz anderen Rahmenbedingungen stattfand.

 

Es ist mir eine besondere Ehre, dass ich nun Eimsbüttel im Bundestag vertreten darf. Eimsbüttel ist für mich Heimat. Ich lebe seit 1998 hier. Ich habe im Kerngebietsausschuss mit den Bürger*innen intensiv über die Veränderungen vor der Haustür diskutiert, ich habe an Projekten der sozialen Stadtentwicklung rund um die Müggenkampstraße mitgearbeitet (Highlight: der Else-Rauch-Platz), in der Bezirksversammlung habe ich über die Linien der Entwicklung des Bezirks mit entschieden, mehrere Jahre Eimsbüttel in der Bürgerschaft vertreten und bin jetzt seit vier Jahren Kreisvorsitzender der Grünen in Eimsbüttel. Kurz gesagt: Ein sehr großer Teil meines politischen Engagements drehte sich um Eimsbüttel. Und da ist es wirklich besonders schön, dass ich all das mit in meine neue Aufgabe als Wahlkreisabgeordneter im Bundestag nehmen kann.

 

Das trifft sich dort mit meiner zweiten langjährigen Erfahrung als Justizsenator. Rechtspolitik ist stark geprägt von Entscheidungen auf Bundesebene. Deswegen hatte ich in all den Jahren eine Vielzahl von Initiativen im Bundesrat und der Justizministerkonferenz gestartet. Gerichtet waren sie auf Gesetzgebung durch den Bundestag, die ich – voraussichtlich in einer Koalition – nun selbst mit prägen kann.

 

Ich werde also zwei Aufgaben haben, die ich beide sehr wichtig finde: Die Arbeit in einem Fachausschuss, wo ich meine Expertise einbringen kann und die Arbeit als Wahlkreisabgeordneter, der sich um alle Themen kümmert, die vor Ort eine Rolle spielen.

 

Dafür werde ich auch weiterhin ansprechbar sein. Mein Wahlkreisbüro wird in der Methfesselstr. 35 eingerichtet werden, in der auch schon unsere Wahlkampfzentrale war. Wir werden noch ein paar Wochen brauchen, bis wir das endgültig eröffnen können.

 

So lange bin ich aber bereits erreichbar unter till.steffen@bundestag.de.

 

Die ersten Tage waren jetzt ganz schön turbulent: Erste Fraktionssitzungen, Einführungen in alle möglichen Themen und Fragen der eigenen Organisation halten mich den ganzen Tag auf Trab.

 

Am Freitag Abend werden wir aber erst noch mal zusammenkommen und feiern, was unseren Erfolg ausgemacht hat: Die vielen, vielen Mitglieder, die unermüdlich unterwegs waren und nicht nachgelassen haben, für die grüne Sache zu werben.

 

Und das: mit Erfolg!

 

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